Wählergemeinschaft der Samtgemeinde Heemsen

 
 

SG - Heemsen: Schulausschusssitzung am 16.01.2019

Eine unglaubliche Theateraufführung!!!

Wenn der Rat gewinnt, verlieren die Kinder ...

Das Abstimmungsergebnis

Wenn Drakenburg und Haßbergen die Dorfschulen verlieren würden, hätte auch die Demokratie verloren

Es ist so wie ich selbst und viele andere schon vor langer Zeit sagten und ahnten, dass bereits seit Abgang der Oberstufe in Heemsen feststand, dass geplant war, Grundschulen Haßbergen und Drakenburg zu schließen. Alles andere Drumherum wie der Arbeitskreis Schule etc. war nur schmückendes Beiwerk. Meiner Meinung nach wird hier die Demokratie mit Füssen getreten, denn die Bürgerinnen und Bürger aus Drakenburg und Haßbergen sind GEGEN die Schließung der Schulen. Unzählig viele Unterschriften wurden gesammelt, der AK Schule stimmte für den Erhalt und es stand von Vornherein fest, dass man dem Wunsch von Haßbergen und Drakenburg kein Gehör geben wird. Kein wirkliches Gehör. Mir kommt es so vor, als wenn es den Entscheidungsträgern nur noch um ein GEWINNEN geht. Gewinnen eines taktischen Manövers. Sind es testosterongesteuerte Machtspielchen? Den Bürgerinnen und Bürgern aus Haßbergen und Drakenburg geht es jedenfalls um die Kinder.

Auch unsere Kinder und Kindeskinder in Haßbergen und Drakenburg wollen zu Fuß oder per Fahrrad in die Schule gelangen und haben das Recht auf behütete, das Selbstbewusstsein stärkende Grundschuljahre. Sie haben das Recht auf einen sicheren und kurzen Schulweg.

Darf man die Frage stellen, was aus den Schulgebäuden werden würde, wenn sie leer stehen würden? Darf man die Frage stellen, ob dann in unsere Schulgebäude vielleicht Flüchtlinge hinein sollen, ohne gleich mit faulen Eiern beschmissen zu werden? Ich bin PRO Hilfe für alle Menschen, aber die Stimmung der Einwohnerinnen und Einwohner in den Dörfern und Flecken kann durch derartige Fehlentscheidungen schnell ins Negative kippen. Oder ist die Nachnutzung schon geregelt, weil ein bekannter Investor aus Heemsen schon in den Startlöchern steht?

Wenn man das richtig verstehen soll, vor allem den letzten Artikel von Herrn Koop, Samtgemeindebürgermeister, der schon jetzt im Vorfeld um ein „faires Verhalten“ bittet, wenn es zur Abstimmung GEGEN unsere Schulen käme (kommt), sei es angeblich zu teuer die ehemaligen Räume der Oberstufe in Heemsen leer stehen zu lassen, aber es scheint nicht zu teuer zu sein, die ganzen Buskarten für die Schülerinnen und Schüler aus Drakenburg und Heemsen zu bezahlen? Es scheint nicht zu teuer zu sein, unsere Dorfschulgebäude verrotten zu lassen? Also, ich stelle diese Frage, was ist geplant mit den Dorfschulgebäuden? Und ich stelle die Frage, wie es mit der Fairness unseren Kindern gegenüber steht?

Hat sich mal einer angeschaut, was auch ohne Oberstufe morgens an der Heemsener Grundschule los ist, betreffend der ganzen Autos dort? Wir würden unsere kleinen Kinder sicher nicht in überfüllten Bussen fahren lassen, sondern würden sie mit Autos zur Schule bringen. Wie sollte das Bild denn dann morgens dort aussehen? Wenn unsere Kinder aus Drakenburg und Haßbergen ihre Schulen verlieren sollten, wäre es das Beste, sie nicht in der Heemsener Schule anzumelden. Alleine aus Prinzip würde ich kein Kind dort anmelden. Es kommt aber wie immer auf die Trägheit der Masse an. Es ist auch genau diese Trägheit mit welcher der Rat rechnet, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger viel zu angepasst und viel zu bequem und zu müde sind, zu wehrlos und alles hinnehmen würden. Die Entscheidungsträger scheinen das auszusitzen. Nur macht es dann noch Spaß in der Samtgemeinde Heemsen zu leben? Ich finde nicht. Zumindest in Haßbergen ist doch ausser was die Alte Kapelle angeht, was wiederum kein Erfolg der Samtgemeinde ist, sondern dem Engagement des Heimatvereins Haßbergen zuzurechnen ist, eh schon der Hund verfroren und ich glaube es sieht in Drakenburg ähnlich aus. Hier ist nichts los und ob das Dorfentwicklungsprojekt das ändern kann, werden wir erst sehen müssen. Jedenfalls würde etwas sehr wichtiges hier in Haßbergen und in Drakenburg kaputt gehen und das nennt man Dorfseele oder das Herz des Dorfes, bzw. Fleckens. Man würde uns nicht nur die Schule nehmen, sondern das Herzstück, den Puls, die Zukunft. 

Wenn man uns die Schulen nimmt, vergreist das Dorf noch mehr, wird immer noch stiefkindlicher behandelt von Heemsen, bald klappt man die Bürgersteige hier schon um 22 Uhr hoch? Es ist schon schlimm genug, dass hier jede Nacht um 23:15 Uhr die Lichter ausgehen. Ich weiss nicht, wie viele Haßbergener das verstehen, dass hier bald die Lichter komplett und auch tagsüber ausgehen, wenn man uns die Schule wegnimmt und damit den Kindern ein Riesenstück Zukunft.

Man nimmt den Vereinen die Power, man nimmt dem Dorf den Zusammenhalt, man unterbindet Freundschaften und auch die Immobilienpreise werden sinken. Aber man scheint reden zu können was man will.

Am Ende soll der SG Rat Heemsen gewinnen? Einfach über den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger hinweg. Wenn das Demokratie ist, dann brauchen wir keine mehr. Anstatt an die Kinder zu denken. Auch Heemsen möchte keine überfüllten Klassenräume haben, was soll also der ganze Mumpitz? Die Dorfschulen Haßbergen und Drakenburg ist top, sind gut, sind kuschelig, sind so wertvoll für unsere Kinder und Kindeskinder.

Haßbergen und Drakenburg werden Heemsen dafür hassen, wenn man ihnen und uns die Schulen wegnimmt. Kann das im Sinne der Entscheidungsträger in Heemsen sein? Ist es wirklich so egal, wie die Bürgerinnen und die Bürger aus Drakenburg und Haßbergen sich mit so einer Fehlentscheidung fühlen würden?

Wer hat die Entscheidungsträger gewählt? Nur Bewohnerinnen und Bewohner von Heemsen? Sicher nicht. Also warum tun sie nichts für die Wählerinnen und Wähler? Ist es so schwer nun die richtige Entscheidung zu treffen und zu sagen: „FÜR DIE KINDER - AUS DRAKENBURG und HAßBERGEN, EURE SCHULEN BLEIBEN EUCH ERHALTEN“???

BM Koop geht in Frührente. Aha. Rechtzeitig aus der Affäre ziehen? Welches schwere Amt übernimmt denn dann Bianca Wöhlke, die ja schon jetzt als Nachfolgerin von Koop zählt? Eine Stimme reicht für sie und man habe die 25 Prozent Hürde schon gekippt, also steht es wohl fest. Sie übernimmt dann ein Amt, bei dem die Haßbergener und die Drakenburger sie von Anfang an nicht leiden können, wenn sie den Beschluss dann nicht im Nachhinein irgendwie kippen würde??? Also so ein Amt könnte man mir schenken, ich würde es niemals annehmen wollen. Sie hätte doch dann von Anfang an den Ruf einer Frau, die gegen KINDER ist. Natürlich kann sie dann sagen, dass der Beschluss ja schon vor ihrem Amtsantritt gefasst wurde und sie nun leider nichts mehr machen könne.

Die Samtgemeinde Heemsen besteht nicht nur aus Heemsen, Gadesbünden und Anderten, also nicht nur aus den Orten, aus denen die Haupttreiber des falschen Gedankens kommen, unsere Schulen schließen zu wollen, sondern die Samtgemeinde Heemsen besteht auch aus Drakenburg und Haßbergen. Ein Rat, der die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht respektiert und /oder wieder aushebelt, wegtrickst, nur weil diese nicht in das politische Konzept passen, zerstört jegliches Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in diese Art von Politik und zerstört die Zukunftsfähigkeit der Gemeinden und Flecken.

Es ist ein Verstoß gegen die Demokratie wenn über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg regiert wird und Beschlüsse schon im Vorfeld und hinter verschlossenen Türen gefasst werden. Für eine Samtgemeindeverwaltung muss feststehen, dass die Bedürfnisse aller, vor allem der Kinder, Vorrang hat. Gravierende Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen der Vergangenheit, siehe Verlust der Oberstufe, dürfen nicht auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen werden und Ignoranz und Verfilzung von Interessensgruppen müssen ein Ende finden.

Dieser Lobbyismus muss aufhören.

Alle 15 Minuten wird in Deutschland ein Kind im Straßenverkehr verletzt. Daher ist ein sicherer und vor allem kurzer Weg zur Schule und zum Kindergarten ein Muss für eine Samtgemeinde.

Warum wird so einfach Mal das Leben unserer Kinder riskiert mit einem unnötig langen Schulweg, den unsere Kinder und aus Drakenburg und Haßbergen hätten, wenn sie nach Heemsen müssten. Was ist an den Tagen, an denen keine Mutter oder Vater oder Großeltern das Kind mit dem Auto zur Schule fahren können und die Busse unzumutbar sind und ein Kind diese Strecke mit dem Fahrrad womöglich fahren müsste? Nicht auszudenken. Schulwegplanung ade? Unsere Kinder sollen doch dann nicht wirklich alleine an der vielbefahrenen Hauptstraße entlang fahren oder gar durch den Wald? Was ist denn dann besser? Autos und LKWs oder die Wölfe im Wald? Die Strecke von Haßbergen nach Heemsen hat keine andere Option oder sollen die Kinder auf den Radfahrwegen durch die Marsch, morgens im Dunkeln, im Winter. Oder zu anderen Jahreszeiten vorbei an den übergroßen Feldfahrzeugen und Erntemähdreschern? Ob nun die Kinder aus Drakenburg oder Haßbergen, beide Strecken zur Grundschule Heemsen sind so dermaßen gefährlichen und kleinen Kindern in den Grundschuljahren auf gar keinen Fall zuzumuten. Bleibt nur der Bringservice der Eltern oder Großeltern, wenn vorhanden oder der überfüllte Bus? Salopp gefragt: „Wie gefährlich und bescheuert ist das eigentlich?“ Es ist unzumutbar.

Ich hoffe mit vielen anderen zusammen, dass es hier nur eine einzige endgültige Entscheidung geben darf die lauten muss, dass wir unsere Dorfschulen behalten.

Gastbeitrag: Kommentar eines besorgten Mitmenschen aus Haßbergen...

Hinweis:

Bitte lesen Sie dazu auch den Beitrag im Gästebuch!

 

>>>ENDE<<<

(Schmidt)

 

 

Meldung vom 18.01.2019Letzte Aktualisierung: 14.05.2019

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